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Warum Katzengold?
Pyrit sieht Gold zum Verwechseln ähnlich, ist aber heller, härter und spröde. Echtes Gold ist weich und lässt sich schneiden, Pyrit splittert. Der Name stammt vom griechischen „pyr“, Feuer: Schlägt man Pyrit gegen Stahl, springen Funken. Früher diente er deshalb zum Feuerschlagen. Häufig bildet er würfelförmige Kristalle mit streifigen Flächen.
Bedeutung in der Tradition
In der Kristallkultur wird Pyrit mit Selbstvertrauen und Beharrlichkeit verbunden, und weil er wie Gold aussieht, auch mit Wohlstand. Wie bei allen Steinen ist das Symbolik: Ein Pyritwürfel auf dem Schreibtisch mag motivieren, er füllt aber nicht das Konto.
Im Alltag
Beliebt sind Pyritwürfel, Sonnen (radial gewachsene Scheiben) und Rohstücke als Dekoration. Manche stellen ihn auf den Arbeitsplatz oder Altar. Als Medizin taugt er nicht, denn für eine Heilwirkung gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg. Bei Antriebslosigkeit oder Sorgen gehörst du in fachkundige Hände.
Pflege: trocken halten
Pyrit kann verwittern. In feuchter Luft oxidiert er langsam, wobei sich Sulfat und ein weißlicher oder gelber Belag bilden, im Extremfall sogar Schwefelsäure in kleinen Mengen. Bewahre ihn deshalb trocken auf und nicht im Bad. Abwischen mit trockenem Tuch, kein Wasser, kein Ultraschall. Auf Elixiere verzichtest du und schleifen solltest du ihn auch nicht, der Staub enthält Schwefelverbindungen.
Echtheit
Glatt polierte, perfekt gleichmäßig goldene Kugeln sind eher Messing, Glas oder beschichtet. Echter Pyrit zeigt oft die typischen Streifen auf den Würfelflächen und ist deutlich schwerer. Ein Strichtest auf Porzellan ergibt einen schwarzgrünlichen Strich.
Kombinationen
Pyrit passt zu Grünem Aventurin und Citrin für ein Gold-Grün-Set. Neben Obsidian oder Hämatit bildet er einen metallischen Kontrast.
Wer Pyrit sammelt, findet eine große Formenvielfalt: neben Würfeln auch Pentagondodekaeder, die fünfeckigen Flächen eines Dodekaeders, sowie die flachen, strahlig gewachsenen Pyritsonnen. Besonders gefragt sind Stücke mit spiegelglatten, glänzenden Flächen. Ein Vitrinenplatz in einer trockenen Ecke, getrennt von Feuchtigkeitsquellen, bewahrt sie jahrelang.
Häufige Fragen
Wie unterscheide ich Pyrit von Gold?
Pyrit ist spröde, hart und gibt einen dunklen Strich. Echtes Gold lässt sich mit einem Messer ritzen und ist weich.
Warum bekommt mein Pyrit einen Belag?
Feuchtigkeit lässt ihn verwittern. Trocken lagern, am besten in einer Dose mit Trockenmittel.
Ist Pyrit gefährlich?
Als intakter Stein nicht. Verwitterte Stücke und Staub solltest du nicht anfassen und nie in den Mund nehmen.