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Der letzte der Fürstentümer
Poyel trägt die Nummer 56 und beendet die Gruppe der Fürstentümer. Wie bei jedem Namen der Reihe stammt die Wurzel aus 2. Mose 14,19–21. In den kabbalistischen Quellen werden die Namen dort in Dreiergruppen gelesen.
Der Dezember hat 31 Tage, deshalb erhält Poyel in der Tabelle sechs statt fünf Tage. Diese Rechenregel ist eine praktische Einrichtung moderner Kalender.
Was man mit Poyel verbindet
Die Bücher beschreiben Poyel als Engel der Fürsprache, der Unterstützung und der Zuversicht. Gemeint ist das Bild eines Menschen, der sich für andere einsetzt und selbst Rückhalt findet.
Menschen mit Geburtstag zwischen den Jahren werden oft als nachdenklich und wohlwollend beschrieben. Das ist eine Lesart, keine Garantie.
Typische Schwierigkeiten
Wer um die Jahreswende geboren ist, hat selten Geburtstagsstimmung um sich. Genannt werden Rückzug und das Gefühl, nicht gesehen zu werden.
Gönne dir deinen Tag bewusst, auch wenn alle anderen schon im Silvesterfieber sind.
Eine Jahresbilanz zum Mitnehmen
Schreibe drei Dinge auf, die dir im ausgehenden Jahr gelungen sind, und eines, das du loslassen willst. Lege den Zettel nicht in ein Ritual, sondern zu den Unterlagen, die du im Januar wieder in die Hand nimmst.
Wichtige Entscheidungen über Geld oder Gesundheit gehören nicht in eine Neujahrsübung, sondern in ein Gespräch mit Fachleuten.
Zuversicht ohne Garantie
Zuversicht ist die Haltung, dass sich etwas zum Guten entwickeln kann, ohne es zu versprechen. Zum Jahresende wird sie oft in Neujahrswünschen ausgesprochen. Wer Poyel als Symbol für Fürsprache liest, kann sich fragen, für wen er im neuen Jahr eintreten möchte: für eine Kollegin, für ein Kind, für ein Anliegen im Ort. Ein Engelname macht daraus keine Pflicht, aber eine Erinnerung.
Gerade zwischen den Jahren ist es üblich, Bilanz zu ziehen. Wer das lieber leise tut, kann die Rückschau auf einen Spaziergang verlegen, bei dem das Telefon in der Tasche bleibt.
Zwischen Weihnachten und Silvester
Die Tage nach Weihnachten gelten als „zwischen den Jahren“. In manchen Gegenden sind sie mit den Rauhnächten verbunden, in denen alte Bräuche Rückschau und Vorsatz verknüpfen. Poyels Platz am Jahresende fügt sich in diese Stimmung ein.
Mehr zur Reihe der 72 Namen steht auf der Seite Schutzengel.
Der Wechsel zum nächsten Namen
Am 1. Januar beginnt in der Tabelle mit Nemamiah ein neuer Chor, der Chor der Erzengel. Wer am 31. Dezember oder 1. Januar geboren ist, findet beide Seiten passend. Manche Quellen verschieben die Grenze um einen Tag.
Die Kante zwischen den Jahren ist ohnehin eine künstliche Linie.
Häufige Fragen
Warum hat Poyel sechs Tage?
Weil der Dezember 31 Tage hat. Das Muster sieht fünf Tage vor, am Monatsende wird der Rest angehängt.
Was kommt nach Poyel?
Nemamiah, der erste Name im Chor der Erzengel, ab dem 1. Januar.
Ist die Tabelle eindeutig?
Nein, veröffentlichte Tabellen unterscheiden sich um ein bis zwei Tage.
Gehört Silvester zu Poyel?
Nach der üblichen Tabelle ja, der 31. Dezember ist sein sechster Tag. Einzelne Quellen verschieben die Grenze um einen Tag.
Wer kommt davor?
Mebahiah, vom 21. bis 25. Dezember.