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Das Wohnzimmer: Platz für Begegnung

Im Wohnzimmer treffen sich Familie und Gäste. Feng Shui fragt hier: Sitzt man gerne, sieht man sich, und kommt man gut durch den Raum?

HauptthemaSitzordnung und WegMöbelSofa mit Wand im RückenElementeErde und Holz
In diesem Artikel
  1. Das Sofa mit Rückhalt
  2. Sitzordnung zum Gespräch
  3. Licht: mehr als eine Quelle
  4. Der Fernseher
  5. Unordnung und Deko
  6. Gäste und Alltag
  7. Typische Stolpersteine

Das Sofa mit Rückhalt

Die Lehre empfiehlt, so zu sitzen, dass du Rückhalt hast, aber die Tür im Blick behältst. Praktisch: Das Sofa steht an einer Wand, nicht mit dem Rücken zum Raum oder zur Tür. Das gibt ein Gefühl von Geborgenheit, das viele aus Cafés kennen.

Steht das Sofa mitten im Zimmer, hilft ein Sideboard dahinter als Abgrenzung. Zwischen Sofa und Couchtisch bleiben etwa 40 Zentimeter frei, damit niemand klemmt.

Sitzordnung zum Gespräch

Sessel und Sofa bilden idealerweise ein U oder einen Kreis. Wenn alle Plätze zum Fernseher zeigen, schaut man aneinander vorbei. Ein kleiner Tisch in der Mitte verbindet die Sitzenden.

Wähle runde oder abgerundete Tischkanten, besonders wenn Kinder im Haushalt leben. Das ist Feng-Shui-Lehre und Unfallschutz zugleich.

Licht: mehr als eine Quelle

Eine einzelne Deckenlampe macht das Zimmer flach. Kombiniere Stehlampe, Leselicht und indirektes Licht. So kannst du abends dimmen und morgens hell machen.

Wenn nur ein Fenster zur Nordseite zeigt, helfen helle Vorhänge und ein Spiegel, der das Tageslicht weiterwirft. Stell ihn so, dass er Fenster oder Pflanze zeigt, nicht den Müll.

Der Fernseher

Der Fernseher gilt als „Feuer“ und als Quelle von Unruhe. Er muss nicht verschwinden, aber du kannst ihn bei Nichtgebrauch abdecken, in ein Regal mit Türen stellen oder an die Seite rücken, wenn der Raum dich sonst beherrscht.

Kabel bündeln, Fernbedienungen in eine Schale legen: Kleine Maßnahmen, die ein Wohnzimmer ruhiger machen.

Unordnung und Deko

Lege eine Ablagefläche fest, auf der Zeitschriften, Fernbedienung und Post liegen dürfen. Alles andere wandert in Fächer. Stapel auf dem Boden gelten als Stolperfalle und im Sinne der Lehre als „stehendes Qi“.

Wenige größere Bilder wirken ruhiger als viele kleine. Mehr zu den Tönen für das Zimmer findest du auf der Seite Farben, zu grünen Mitbewohnern auf der Seite Pflanzen.

Gäste und Alltag

Denke an Besuch: Mindestens ein Platz sollte zum Sitzen frei sein, ohne erst Stapel wegzuräumen. Ein Korb für Decken hält Ordnung, ein kleiner Beistelltisch gibt Tassen und Gläsern Platz.

Gerade bei wenig Fläche lohnt sich ein klarer Zweck: Wenn das Wohnzimmer auch Essplatz oder Spielecke ist, hilft ein Teppich zur optischen Abgrenzung. Kinder haben so eine eigene Zone und der Rest des Raums bleibt übersichtlich. Sichere bei Kleinkindern im Haushalt hohe Regale, damit nichts umkippt.

Typische Stolpersteine

Diese Punkte fallen in vielen Wohnzimmern auf.

  • Zu viele Möbel für zu wenig Fläche, sodass nur noch Pfade bleiben.
  • Sessel, die vom Gespräch weg zeigen.
  • Eine einzige helle Deckenlampe als einzige Lichtquelle.
  • Deko, die niemandem mehr auffällt, weil sie überall steht.

Häufige Fragen

Wohin mit dem Fernseher?

Seitlich oder in ein Regal mit Türen. Wichtig ist, dass der Raum nicht auf ihn ausgerichtet wirkt.

Wie wirke ich der Enge in einem kleinen Wohnzimmer entgegen?

Helle Farben, wenige große Möbel und ein freier Weg zum Fenster.

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